Dass viele Medien Presse-Mitteilungen relativ ungeprüft und unrefkletiert veröffentlichen ist ja nicht neu. Trotzdem frage ich mich in diesem Fall, ob es daran liegt oder an Ahnungslosigkeit:
Sicher haben “die Fahnder” in Ihrer Presse-Mitteilung nicht auf den Umstand hingewiesen, dass damit die nicht zu knackende Verschlüsselung seiner Festplatte gemeint ist. Schließlich will man ja keine Anleitung liefern, wie man sich vor Zugriffen auf seine persönlichen Daten schützt. Allerdings halte ich das für ein interessantes Detail. Der Schlusssatz des Artikels lautet: “Mit seinem neuen Computer ging Martin N. sorgsamer um – und sicherte ihn mit einem Passwort.” Entweder wollen die Autoren des Artikels auch keine Hilfestellung leisten (frei nach dem Motto: wer nichts zu verbergen hat…) oder sie haben schlicht keine Ahnung, wie ein wirksamer Passwort-Schutz aussehen soll.
Nochmal in aller Deutlichkeit: ein Windows-Passwort ist hier nicht gemeint!







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