October 2007

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Der Purpurprachtbarsch in unserem Aquarium macht sich prächtig. So prächtig, dass meine Frau beschlossen hat, ihm einen Namen zu geben. Diverse Vorschläge meinerseits mit Alliterationen wie “prächtiger Barsch Paul Breitner” (und ich bin mir nichtmal sicher, ob es wirklich Alliterationen sind; Sprachkundler, anyone?) konnten sich nicht durchsetzen. Stattdessen heißt das Tier jetzt Hartmut. Und wo wir nun gerade mit der Namensfindung beschäftigt waren, hat der neue Stein im Aquarium auch gleich einen Namen bekommen: Rudolf. – Ich find’ uns richtig witzig.

I have just started to collect Links to JEF activities on Web 2.0 platforms. Contributions are always welcome.

October 30, 2007 | No comments

Auch ich bin gegen den Wahlstift. Eine Manipulation der Wahl durch Innentäter wird per Definition ausgeschlossen. Was ein BS! Lars empfiehlt allen Wahlvorstehern einmal darüber nachzudenken, ob sie wirklich mit Ihrer Unterschrift den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl bestätigen wollen… zu Recht!

October 29, 2007 | No comments

Man nähert sich bald der Heimat, wenn folgender Text aus dem Bordlautsprecher krächzt: 

Sehr geehrte Fahrgäste, wir erreichen in Kürze Brehm. Wir verabschieden uns von allen Fahrgästen, die hier aussteigen. In Brehm erhalten Sie Anschluss an die Reh-goh-nahl-bahn nach [irgendein Dorf]. Aufgrund… u.s.w.

Ladies ant Gentlemähn. In a few minutes we arrive Brehm. We wish to say good-bye to you! [Ende der Durchsage]

Andere nähern sich sehr bald der Heimat, wenn Sie mit gespitzten Lippen ins Telefon säuseln:

Wenn Du magst; ich hab’ Hühnersuppe gemacht.

Mit den “Service-Kräften” der Deutschen Bahn wurden sicherlich in jüngerer Vergangenheit häufiger solche Dialoge geführt:

Werden Sie viel von Reisenden beschimpft? – Nö, eigentlich gar nicht. – Na, wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Erfolg. – Danke, aber ich hab’ nix davon. Ich bin kein Lokführer.

Was geschah mit Ralf Strunz? (einestages/SPON)

October 24, 2007 | No comments

Beim “Allen antworten” in Outlook Express wird die Antwort nur an den Absender und die anderen “To:”-Empfänger gesendet, nicht jedoch an die “CC:”-Empfänger. – War das schon immer so, oder ist das ein umso überraschenderes und ärgerlicheres Ergebnis einer Produktaktualisierung?

October 23, 2007 | 5 comments

Grüße aus Kopenhagen. Unable to moderate comments in time, but don’t let that be a keepr (sic!)

October 19, 2007 | 4 comments

Während die eine Schwester Müll von Nützlichem trennte, damit wir ersteren nicht nach Hamburg mitnehmen müssen, und während die andere Schwester mit der Sackkarre Kartons gleich stapelweise aus dem Kellerraum zur großen Freitreppe karrte, schleppte ich also eine Kiste nach der anderen die Treppe hoch und stapelte sie im Crafter (so heißt der Sprinter von VW). So knüpfte ich dann zwangsläufig alleine Kontakte zur einheimischen Bevölkerung. Zum einen zu einer blonden Schnepfe, deren Einfahrt ich zugeparkt hatte und die ganz eilig aus dem Haus wollte; also ca. sieben Minuten, nachdem ich zurückgesetzt und ihre Einfahrt freigegeben hatte. Und zum anderen zu der Mittvierzigerin, die mühsam ihr Leergut im Auto verstaut und dabei meine Situation beobachtet hatte und dann mit der Bemerkung wieder in ihre Wohnung verschwand:

Na, da fühlen Sie sich als Mann ja endlich mal gebraucht.

Ich verstand schon vorher, warum es attraktiv ist, nach Hamburg zu ziehen. Offenbar ist es aber noch attraktiver, aus anderen Städten wegzuziehen.

Über Eure Mütter habe ich vor 2 Wochen schon geschrieben. Zum zweiten ihrer drei Bühnenprogramme “Runterschalten, Fresse halten!” gehört ein Stück mit dem Namen “Schuhe auf der Autobahn”, das auch auf der CD “Schöne Gefühle” als Titel Nr. 12 zu finden ist. Diese CD begleitete zwei meiner Schwestern und mich auf dem Weg nach Bamberg. In dem Stück geht es hauptsächlich um die Frage, wie so viele einzelne Schuhe auf den Standstreifen der Autobahnen gelangen.

Auf dem Rückweg aus Bamberg erspähte ich dann kurz vor der Abfahrt Kirchheim (McDonalds, Burger King!) auf der A7 einen roten Renault, an dem unterhalb der Heckklappe ein einzelner Schuh baumelte. Während ich den Wagen langsam überholte, dachte ich laut (so laut, dass es die beiden Schwestern hören konnten) in etwa folgende Worte: “Das müsste man jetzt fotografieren und den Müttern schicken. So kommen die Schuhe auf die Autobahn.” Die beiden Schwestern nickten gelangweilt.

Nach einem kurzen Moment der Stille ertönte dann plötzlich ein äußerst vergnügtes Quietschen. Uns überholte ein weißer Kleinbus von Mercedes. Ganz eindeutig ein schwäbisches Auto. Auf der Seite prangte das gleiche Logo wie auf der tags zuvor gehörten CD, und auf der Rückseite die Adresse der eingangs dieses Beitrages verlinkten Website. Was für ein Zufall.

Schnell wurde ein Kamera-Handy gezückt und zum Beweis der Tourbus der Mütter fotografiert. Da wir zu Burger King wollten bot sich auch noch eine Gelegenheit, den roten Renault überholen zu lassen und ihn zu fotografieren. Noch habe ich die Fotos nicht gesehen. Die Schwester mit dem Kamera-Handy soll erstmal ihre Kisten auspacken! ;-) Aber bei passender Gelegenheit werde ich die Fotos nachreichen…

Ich steige auf die Waage. Diese zeigt mehr an, als ich gerne wiegen würde. Und genau in diesem Moment springt der Reißverschluss auf. – Danke, ich hab’s begriffen. (Ja, ich werde dick. Aber ich bin ja jetzt auch verheiratet.)

October 10, 2007 | 2 comments

Linksfraktion.

Bei der Arbeit am Anmeldeformular für die Simulation Europäisches Parlament (siehe auch gestern):

< tc – 21:20:30: jetzt mache ich noch ne testanmeldung…
> lars – 21:30:16: :)
> lars – 21:31:16: PRUST!
> lars – 21:31:22: Linksfraktion?
> lars – 21:31:24: Das finde ich gut.
< tc – 21:32:24: man muss die testdatensätze ja irgendwie kennzeichnen! ;)

Simulation Europäisches Parlament.

October 10, 2007 | No comments

Ein Münchener Bekannter schickt mir per AIM zwei Nachrichten: “Hallo” und: “Können wir lurz (sic!) telefonieren?” Ich habe beide Nachrichten erwidert, letztere mit der für ihn neuen Festnetznummer, und kurz darauf klingelt mein Telefon. Es klingt nach fahrendem Auto. – Er hat sich ein iPhone zugelegt und unterwegs (vom Flughafen in die Münchener City) ein wenig damit rumgespielt, sich dabei bei seinem .mac-Account eingeloggt, und mich in seiner AIM-Buddyliste entdeckt. Wir haben dann runde 10 Minuten telefoniert. Und ich habe vergessen zu fragen, ob man direkt aus iChat heraus wählen kann. – Wenn Du’s liest, schreib’ bitte einen Kommentar!

Und als Info für alle Neider: ja, das iPhone funktionierte mit einer deutschen SIM-Karte. Offenbar einwandfrei.

Du oder Sie?

Ich habe einen alten Bekannten aus Schultagen. Es ist nun nicht so, dass wir zusammen die Schulbank gedrückt hätten – das hätte das ganze ja einfach gemacht – nein, es ist der Vater eines Lehrers, der selber einmal Schüler an der gleichen Schule war. Und über ehrenamtliches Engagement für die Schule haben wir uns eben kennengelernt und stehen immer noch in Kontakt. Die Frau dieses alten Bekannten duzt mich seit eh und je. Er siezt mich. Ich sieze beide. Ich will die beiden auch nicht duzen; will nichtmal, dass sie mir das anbieten. Aber irgendwie würde ich mich wohler fühlen, wenn er micht duzt… was tun?

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